Presse

Der Rosenkavalier, Komische Oper 2019

Vera-Lotte Böcker darf als erstklassige Sophie ihren glockenhellen, technisch souveränen lyrischen Sopran bis in die stratosphärischen Höhen hinauf leuchten und blühen lassen. Vergleiche mit wem auch immer braucht sie nicht zu scheuen. Als Gestalt wirkt sie angenehm eigenständiger und selbstbewusster als in anderen Inszenierungen. Wahrscheinlich ist sie die Marschallin von morgen, ihre Erfahrungen in Liebesdingen muss sie noch machen.

onlinemerker.com, 09.06.2019, Dr. Ingobert Waltenberger

Der Prinz von Homburg, Staatsoper Stuttgart 2019

Mit leuchtend intensivem Sopran bis in die völlig unforcierteHöhe hinauf macht Vera-Lotte Böcker als Natalie auf sich aufmerksam und beeindruckt in der kämpferischen und doch fraulich sensiblen Rollenanlage. +

Udo Klebes, Onlinemerker, 21.03.19

Und Vera-Lotte Böcker verbindet in der Natalie Zartheit mitresoluten Willen zu einer Kühnheit, wie sie nur die große Liebe einem Menschen einflößen kann. Sie ist es, die die Meuterei anzettelt, als der Kurfürst ihren Homburg wegen einer Lappalie hinrichten lassen will. Da kriegt Böckersingend den gleichen Hass auf die hirnlosen Militärs hin, wie ihn Kleist, Henze und Bachmann aus eigener Anschauung hatten und in diesem Stück kondensierten.

Süddeutsche Zeitung Reinhardt J. Brembeck, 20.03.2019

Vera-Lotte Böcker singt des Prinzen geliebte Natalie mit leuchtendem, ekstatischem, superb geführten Sopran. Schon wenn sie gleich zu Beginn das parlierende Ensemble mit ihrer zarten Kantilene umhüllt, steht der Traumhimmel offen.

Eßlinger Zeitung 19.03.2019 Martin Mezger

„La mise en scène met bien en valeur les élans adolescents de Natalie, la bien-aimée du prince, et Vera-Lotte Böcker montredans ce rôle des talents d’actrice et une adéquation vocale toutaussi remarquables.“ / “Die Inszenierung intensiviert sehr schön die jugendlichen Ausbrüche Natalies, der Geliebten des Prinzen, und in dieser Rolle zeigt Vera-Lotte Böcker schauspielerische Begabungen und stimmliche Eignung, die gleichermaßen bemerkenswert sind.“

ResMusica, 3 March 2019, Dominique Adrian

Vera Lotte-Böcker lui répond avec une ligne toujours parfaitementmaintenue d’une voix particulièrement ample, au timbre coloré, jamais dénaturé jusque dans le haut du spectre.“ / „Vera Lotte-Böcker reagiert auf ihn mit einer immer perfekt gehaltenen Linie, mit einer Stimme, die besonders umfangreich ist, mit einer Klangfarbe, die bis ganz am oberen Ende nie verfälscht ist.“                                                                                                                      Altamusica, 28.03.2019, Vincent Guillemin

Denn Vera-Lotte Böcker ist das weibliche Zentrum dieser Stuttgarter Erstaufführung von Henzes Oper und ihre Intensität wie singschauspielerische Bühnenpräsenz, gepaart mit glasklarer und doch ungemein sinnlicher Linienführung in der Stimme toppt noch die des Prinzen.

Klassikinfo, 17.03.2019, Klaus Kalchschmid

Vera-Lotte Böckers kristalliner, enorm tragfähiger Sopran verleiht Prinzessin Natalie von Oranien, die für die Liebe kämpfen muss, die notwendige Strahlkraft.

NMZ, 20.03.2019, Georg Rudiger

Vera-Lotte Böcker schwingt sich als Natalie in unerhörteHöhen, die sie atemberaubend bewältigt. Zart, agil, dabei eisern entschlossen und mit einem Bände sprechenden Gesicht behauptet sie sich zwischen den stumpferen Soldatentypen.

Frankfurter Rundschau, 20.03.2019, Judith von Sternburg

Aber zugleich skizzierte Ingeborg Bachmann in ihrem Libretto auch das Pochen auf Befehlsgehorsam, und Henze komponierte über weite Strecken eine martialische Klangwelt, die Cornelius Meister am Pult in ihrer ganzen Gewalt faszinierend ausspielen ließ. Allerdings fand er auch die leisen Töne, die lyrischen, die immer dann aufklingen, wenn Natalie, die den Prinzen liebt, ihren Gefühlen Ausdruck verleiht. Vera-Lotte Böcker gelang das bewundernswert bis in die höchstenTöne, sie war stets voller Ausdruck, ihre Natalie war ein gesungenes Plädoyer für Empathie statt Befehlseinforderung.

Bachtrack, 19.03.2019, Rainer Zerbst

Umwerfend, durch Charme wie (Körper-)Präsenz und Koloraturvirtuosität erspielt sich Vera-Lotte Böcker die Prinzessin Natalie.

Die Deutsche Bühne, 18.03.2019, Andreas Falentin

La Bohème, Komische Oper 2019

„…natürlich gewährt Kosky der auch vokal mit Bravour aufdrehenden Vera-Lotte Böcker als Musetta alle verfügbaren Register zwischen Hetz‘ und Herz. (…) Die beeindruckende Vera-Lotte Böcker steht da an erster Stelle: Die Aufwertung der Musetta durch die Sopranistin, die den künstlerischen Mittelpunkt der Münchner Produktion von „La juive“ bildete, gerät faszinierend.“ Concerti, Roland H. Dippel, 29.01.2019

„Die hochattraktive Vera-Lotte Böcker begeistert mit einem makellosen Musette-Walzer. Stimmlich bietet sie die vollkommenste Leistung des Abends. Stupend in jeder Hinsicht.“Onlinemerker, 29.01.2019

Viktoria und ihr Husar, Kölner Philharmonie 2019

„Vera-Lotte Böcker (Viktoria) sang mit schöner Stimmer und großer, expansiver Höhe – und verfügt, frei von jeder aufgesetzten Attitüde, über die ideale natürliche Ausstrahlung der jugendlichen Operettendiva“
Stefan Rütter, Kölner Stadtanzeiger, 16.01.2019

„Absoluter Star des Abends: Vera-Lotte Böcker in der Rolle der Viktoria! Sie vollführte glaubhaft den emotional hochgradigen Spagat zwischen den Liebeshin- und- abgezogenheiten zum bis da vermisst geglaubten Rittmeister Koltay (…) und zum väterlichen USA-Gesandten (…); ihr Sopran hat einen schier kristallklaren Verhall, ihr Höhenspektrum scheint nach oben hin beliebig-mühelos erweiterbar.
kultura-extra.de, Andre Sokolowski, 15.01.2019

The Bassarids, Salzburger Festspiele 2018

„Wie in Salzburg diese beiden Frauen von Tanja Ariane Baumgartner und Vera-Lotte Böcker ausgestaltet werden, ist allergrößte Sanges- und Spielkunst. In siegreicher Pose steht Böckers Autonoe auf der Bühne, breitbeinig und blutüberströmt, eine Axt über ihren Kopf schwingend…“ Neue Zürcher Zeitung, Marco Frei

„Tanja Ariane Baumgartner als Agava und Vera-Lotte Böcker als Autonoe überschreiten bei ihren Portrais standesbewußter Zickigkeit und psychischer Enthemmung nie die Grenzen vokaler Selbstbeherrschung.“
FAZ, Jan Brachmann, 18.08.2018

„Die anderen Figuren sind halbherzige Zauderer und Haderer, wie die von Vera-Lotte wendehälsisch brilliant porträtierte Tante.“
Süddeutsche, Reinhard J. Brembeck

„Eine Entdeckung war auch die junge Vera-Lotte Böcker aus dem Ensemble der KOB, die der Autonoe einen wunderbar jugendlich-lyrischen, dabei plastisch-körperhaften Sopranklang mit ins Bühnenleben gab.“
Die Deutsche Bühne, Detlef Brandenburg

Zauberflöte, Paris, Opéra Comique

„Vera-Lotte Böcker, eine der vielversprechensten jungen Sängerinnen der deutschen Bühnen, war mit leuchtendem Sopran, nuancierten Sopran eine anrührende und beglückende Pamina“ Operapoint BLOG

„Pamina, devant être incarnée par Nadja Mchantaf, est remplacée à la dernière minute par Vera-Lotte Böcker (originellement au cast B). Cette dernière propose une princesse évoquant l’actrice Louise Brooks, au carré court et à la grande expressivité faciale, malgré son mutisme lorsqu’elle ne chante pas. Et lorsqu’elle chante, elle offre une voix puissante et acidulée dans les aigus, faisant preuve d’une grande maîtrise de son instrument, notamment à travers des passages pianissimi, produisant des filets de voix cristallins. Sa performance est accueillie par de chaleureux applaudissements des spectateurs visiblement conquis.“
olyrix.com, Malory Matignon, 7.11.2017

„La meilleure surprise vocale de la soirée est venue de la délicieuse Pamina de Vera-Lotte Böcker, qu’on entendra aussi les 11 et 13 novembre.“
telerama.fr, Sophie Bourdais, 9.11.2017

„Enfin, Vera Lötte-Bocker est sans doute l’étoile de la représentation : sa présence, en Tamina-Louise Brooks, est incandescente, la puissance de sa voix claire, voire cristalline, et l’émotion que sa maîtrise lui permet d’insuffler à son chant remportent, à coup sûr, l’adhésion du public.“
theatreactu.com, Ondine Bérenger, 10.11.2017

La Juive, München, Nationaltheater

„Vera-Lotte Böcker (Eudoxie) ist mir ihrem flexiblen, leichtgängigen Sopran die Entdeckung der Produktion.“
tz, Münchener Tageszeitung, 28. Juni 2016

„Vera-Lotte Böcker (Eudoxia) ist ein immens begabtes Talent, brillante Koloraturen, anrührende Herztöne.“
Schwäbische Zeitung, 29. Juni 2016

„Dafür ist von Roberto Alagna, John Osborn und der fulminanten Vera-Lotte Böcker ein agiler Belcanto zu hören.“
Bayerische Staatszeitung, Marco Frei

„Sehr eindrücklich: Vera-Lotte Böcker, die Rachels Rivalin Eudoxie mit sirenenhaften Koloraturen kurzerhand zur Blutsschwester Lucias di Lammermoor erklärt.“
DIE ZEIT, Christine Lemke-Matwey, 30. Juni 2016

„Mit ihrer einnehmenden Gestaltung der Prinzessin gelingt Böcker ein fulminantes Debüt am Münchener Nationaltheater.“
Neue Zürcher Zeitung, Marco Frei, 29. Juni 2016

„Vera Lotte Böcker gelingt als Eudoxie mit wunderbaren Koloraturen ein beachtliches Staatsoperndebut.“
Deutschlandradio Kultur, Franziska Stürz, 26. Juni 2016

Donna Anna, Mannheim, Kirche St. Sebastian

„Immer wieder ertönten Bravo-Rufe. Diese galten insbesondere der Sopranistin Vera-Lotte Böcker. Fast schon überirdisch schön mutete die von ihr gesungene Arie der Donna Anna „Non mi dir“ aus Mozarts „Don Giovanni“ an. Auch „Ma qual mai s’offre“ im Duett mit dem Tenor Christoph Wittmann aus dieser Oper erzeugte bei den Zuhörern eine Gänsehaut.“
Mannheimer Morgen, Bettina Henkelmann, 23.2.2017

Vesperae solennes, Mannheim, Christuskirche

„Dirigent Michel leistet Schwerstarbeit am Pult. Doch was zählt das alles gegen jene Seligkeit, die Sopranistin Böcker in ihre Stimme legt, um Mozart in seiner Messe „Vesperae solennes de Confessore“ mit sanft leuchtendem Timbre regelrecht heilig zu sprechen. Überirdisch schön: die behutsame Intonation, das nuancierte Vibrato.“
Mannheimer Morgen, Uwe Rauschelbach, 13.12.2016

Esame di mezzanotte, Mannheim, Nationaltheater

„Hervorzuheben sind (…) die klangschön alle Klippen der Partitur meisternde Sopranistin Vera-Lotte Böcker (…)“
FAZ, Wolfgang Sandner, 2. Juni 2015

„Eine Koloratursopranpartie ist Iris: eine aus dem Kellerhimmel einfliegende Bibliothekarin der „rara“ und „verstellten Bücher, mit Vera-Lotte Böcker höhen- und intonationssicher besetzt.“
Die Deutsche Bühne, Sabine Weber, 1. Juni 2015

Written on Skin, Detmold, Landestheater

„Vera-Lotte Böcker ist eine auch optisch hinreißende, erst mädchenhafte, dann aufblühende Agnès mit leicht anspringendem, leuchtenden Sopran ohne Höhenangst und großer stilistischer Bandbreite“
Opernwelt, Regine Müller, Juni 2014

„Die junge Vera-Lotte Böcker wuchs als Agnès förmlich über sich selbst hinaus, eine grandiose sängerische wie darstellerische Leistung zwischen Verletzbarkeit und Emphase.“
Das Opernglas, Juli 2014